Aktuelle Ausstellung

 

24. November bis 30. Dezember 2019


"Ich wünsche mir....

Die beliebtesten Spielzeuge 1946 bis 1999"


Nach der Ausstellung über Vorkriegs-spielzeug von 1900 bis 1945 im Jahr 2017 zeigt dieses Jahr der zweite Teil der Ausstellung die weitere Entwick-lung des Spielzeugs bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.


In der Nachkriegszeit bestimmt Armut das Leben. Spielzeug wird vor allem selbstgemacht. Im Zuge des Wirt-schaftswunders gibt es wieder reichlich Spielzeug, Puppen, Blechspielzeug, Burgen, Cowboys und Indianer und Gesellschafts-spiele. In den 60er und 70er Jahre verändert sich die Sichtweise von Kindheit und Spielzeug dient nicht nur dem Lernen, sondern der Unterhaltung. Kunststoffe verändern die Art, Produktion und Gestaltung von Spielzeugen.


In den 80er und 90er Jahren bringen elektronische Neuerungen auch neue Spielzeuge hervor. Nicht nur Computerspiele, uch fernge-lenkte Autos bis hin zu Tamagochis. Die Ausstellung zeigt in ca. 400 Exponaten was wichtig, typisch und besonders war.



Zeitgleich im Kabinett:


ab 24. November bis 30. Dezember

"Räuchermännchen aus dem Erzgebirge"


Gut 90 Exponate zeigen die charmante Vielfalt der Räuchermännchen, die es auch als Räucherpilze und -häuser gibt. Sultane, Förster, Weihnachts-männer und Nachtwächter gehören zu den beliebtesten Figuren.


Ursprünglich dienten die Räucher-kerzen dazu die stickige Luft in den Häusern zu reinigen und den geruch zu verbessern. Erst nach und nach entwickelte sich mit dem aufkom-menden Holzkunsthandwerk auch eine Dekoration, die das Räuchern bunt und hübsch anzusehen machte. Räucher-männchen wurden hauptsächlich aus  maschinellgefertigten Teilen zusam-mengesetzt und bemalt. Selten sind geschnitzte Exemplare.

 



Zur Ausstellung werden eine Reihe von öffentlichen Sonntags-Führungen angeboten.  

  

Termine:

8. Dez. 2019  15 Uhr

 

Alle Führungen werden zeitnah in der Presse und hier angekündigt.  

 

Für Schulklassen und Gruppen gibt es verschiedene, altersgemäße Angebote. Bitte fragen sie uns.

 

Flyer mit dem Programm für 2020 liegt ab März im Museum und an vielen öffentlichen Orten zum Mitnehmen aus.